Der Zeichenstift ist immer dabei!

Vita

Geb. 1945, Atelier und Wohnsitz in Mühltal bei Darmstadt,   Autodidakt.

Seit früher Jugend intensive Beschäftigung mit Malen, Zeichnen und bildender Kunst.​

Im „ersten Leben“ Bauingenieur, ab 1971 Anstellung in Darmstadt mit verschiedenen beruflichen Stationen, 1980 mit einigen Kollegen Gründung des eigenen Ingenieurbüros, 1996 bis Ende 2000 Vorsitzender der Geschäftsleitung (Bau- und Umweltconsulting, -arcadis.de-).

​Das  „zweite Leben“:

Möglichkeit, sich intensiv dem Malen, Zeichnen und dem Kunststudium über Museums-/ und Galeriebesuche zu widmen. 

​2001 bis 2007 Organisation von Malreisen nach Südfrankreich,

Seit Mitte 2006 Atelier, seit 2008 in Mühltal,

2001 bis 2017: 4 Einzelausstellungen  und ca. 20 Ausstellungsbeteiligungen im Raum Südhessen in Frankreich und Schweden, siehe Ausstellungsverzeichnis

2009 Initiative zur Gründung von OrtArt Mühltal,

2006, 2008 , 2011, 2013: Kunstpreis der Gemeinde Mühltal.

Jan 2015 Mitglied im Bundesverband bildender Künstlerinnen und Künstler, BBK, Regionalverband Darmstadt

Bildmotive

Von gelegentlichen Exkursionen abgesehen im Wesentlichen gegenstandslos.

 

Dies scheint mir die größere Herausforderung zu sein gegenüber vielen gegenständlichen Bildaussagen.Für gegenständliche Motive gibt es in der Natur Vorlagen, für die Abstraktion nicht. Sie wird zu einer eigenen Wirklichkeit , die erst erarbeitet werden muss. 

 

Die Bilder entwickeln sich dabei anhand eines oft bei Beginn vorgegebenen Farbpaares während des Malprozesses, sozusagen in fortwährender „Zwiesprache“ mit dem, was sich auf dem Bildträger andeutet und führen damit im Regelfall zu "abstrakten“, ungegenständlichen Motiven. 

Einflüsse:

Stark beeinflusst bin ich vom amerikanischen „Abstrakten Expressionismus“ (Sam Francis, Marc Rothko, Cy Twombly, Barnett Newman, Clifford Still, J. Pollock, Hans Hofmann), den deutschen Altmeistern Fred Thieler, Hans Hartung, Karl Otto Götz, Ruprecht Geiger, sowie Serge Poliakoff und den zeitgenössischen Künstlern, die diese Richtung weiter entwickelt haben wie zum Beispiel  Heinz Mack, Bim Koehler, Günter Förg, auch anderen zeitgenössischen Künstlern, die auf diesen Grundlagen aufbauen bis hin zu Vertretern der reinen Farbfeldmalerei, beispielhaft: G. Graupner.  „Bild und Farbe identifizieren sich vollkommen, das Bild wird zur Farbe, Farbe zum Bild“.

Die Zitate von zwei bedeutenden zeitgenössischen Künstlern geben auch meine persönliche Auffassung zur Malerei/Kunst wieder:

„Das, was mich antreibt Kunst zu machen, ist das unstillbare Bedürfnis, ständig etwas Neues zu sehen und sichtbar zu machen, etwas, was man sonst nur fühlen kann.“ Sam Grigorian; Maler 

"Früher habe ich versucht, perfekte Bilder zu malen. Erst mit den Jahren kam die Erkenntnis: Perfektion ist eine monströse Form von Langeweile“. Sean Scully, Maler

Arbeitsweise

Ich verstehe meine Arbeitsweise  als einen sinnlichen Prozess und ein „auf die Reise gehen“.

Einflüsse und Anregungen reichen vom Amerikanischen Expressionismus  bis hin zur zeitgenössischen Farbfeld-, informellen und experimentellen Malerei.  Sie werden in einer ganz persönlichen Synthese  und Sichtweise verarbeitet.

Der malerische Prozess besteht aus  vielen Einzelschritten, sowohl spontan wie auch reflektiert.  Er ist ein Wechselspiel  von malen, übermalen, wegnehmen, neu aufbauen, eine Spurensuche und gleichzeitige Präzisierung, ein Zusammenspiel von Farbenklängen, Formen und Flächen, Transparenz und Volumen zu Räumen und Strukturen.  Auf diese Weise entstehen Bilder, zum Teil frei von üblichen Sichtweisen z.T. mit angedeuteten Natur- und eingebetteten Landschaftselementen.