Arbeitsweise

Ich verstehe meine Arbeitsweise  als einen sinnlichen Prozess und ein „auf die Reise gehen“.

Einflüsse und Anregungen reichen vom Amerikanischen Expressionismus  bis hin zur zeitgenössischen Farbfeld-, informellen und experimentellen Malerei.  Sie werden in einer ganz persönlichen Synthese  und Sichtweise verarbeitet.

Der malerische Prozess besteht aus  vielen Einzelschritten, sowohl spontan wie auch reflektiert.  Er ist ein Wechselspiel  von malen, übermalen, wegnehmen, neu aufbauen, eine Spurensuche und gleichzeitige Präzisierung, ein Zusammenspiel von Farbenklängen, Formen und Flächen, Transparenz und Volumen zu Räumen und Strukturen.  Auf diese Weise entstehen Bilder, zum Teil frei von üblichen Sichtweisen z.T. mit angedeuteten Natur- und eingebetteten Landschaftselementen.

Die Zitate von zwei bedeutenden zeitgenössischen Künstlern geben auch meine persönliche Auffassung zur Malerei/Kunst wieder:

„Das, was mich antreibt Kunst zu machen, ist das unstillbare Bedürfnis, ständig etwas Neues zu sehen und sichtbar zu machen, etwas, was man sonst nur fühlen kann.“ Sam Grigorian; Maler 

"Früher habe ich versucht, perfekte Bilder zu malen. Erst mit den Jahren kam die Erkenntnis: Perfektion ist eine monströse Form von Langeweile“. Sean Scully, Maler